KI-Kundenservice für Banken, Versicherer und regulierte Institute

Der Agent antwortet um 22:00. Ihr Team muss es nicht.

Kundenanfragen werden rund um die Uhr im Chat beantwortet — mit einer Quelle für jede Antwort und einer Übergabe an Ihre Leute, sobald der Agent nicht belegen kann. Dieselbe Konfiguration trägt später den Sprachkanal.

30 Minuten, mit dem Engineer statt mit dem Vertrieb.

  • Belegpflicht für jede Antwort
  • Sitzungskennung über den Kanalwechsel hinweg
  • Chat zuerst, Sprache später

Ausgangslage

Ihre Supportlinie schliesst um 17:30. Die Fragen kommen um 22:00.

Und sie kommen nicht nur als Anrufe. Dieselbe Frage zur gesperrten Karte erreicht Sie am Telefon, im Kontaktformular und im Chat — je nachdem, wo die Kundin gerade ist.

Ein Werktag

Supportlinie besetzt

Unbetreut 09:00 – 17:30 Unbetreut

Anfragen treffen ein

  1. 00:00
  2. 06:00
  3. 12:00
  4. 18:00
  5. 24:00

17:30 durchgehend, als Anruf und als Nachricht

Schematische Darstellung des Zeitfensters. Keine gemessenen Werte — die Volumina Ihres Hauses kennen wir vor dem Piloten nicht.

Ohne Putthrough

  1. 17:30 Support schliesst
  2. 22:00 Kundschaft fragt
  3. 08:30 Antwort — am nächsten Tag

Mit Putthrough

  1. 22:00 Kundschaft fragt
  2. 22:00 Agent antwortet
  3. 22:00 Quelle genannt
  4. 22:00 Mensch, falls nötig

Schematisch — tatsächliche Volumen werden im Piloten gemessen.

  1. Nach Feierabend

    Die Fragen hören nicht auf, wenn die Linie schliesst. Sie stauen sich bis zum nächsten Morgen und treffen dann gebündelt auf dieselbe Besetzung.

  2. Zwei Kanäle, ein Anliegen

    Anrufe und Nachrichten betreffen dieselben Themen. Getrennte Systeme beantworten sie unterschiedlich — nicht aus Absicht, sondern weil sie getrennt gepflegt werden.

  3. Zwei Antwortstände

    Was das Telefonteam sagt und was der Chatbot schreibt, driftet mit jeder Produktänderung weiter auseinander. Auffallen wird es in der Revision.

Live-Demo

Fragen Sie den Agenten. Jede Antwort nennt ihre Quelle.

Der Agent antwortet aus einem abgegrenzten Bestand. Findet er keinen Beleg, sagt er das und übergibt — er rät nicht. Der Sprachkanal läuft in Kundendemos, nicht auf dieser Seite.

Agent KI-System

Sitzung

Gesprächsverlauf

    KI-System, kein Mensch. Demo-Umgebung: es werden keine Kundendaten verarbeitet und keine Eingaben gespeichert. Im Szenario "Diese Praxis" antwortet der Agent aus den Inhalten dieser Seite.

    Der Unterschied

    Jede Antwort nennt ihre Quelle.

    Nicht aus Vorsicht. Weil Sie reguliert sind.

    Wie sperre ich meine Karte?

    Ihre Karte sperren Sie rund um die Uhr über die Sperrnummer oder im E-Banking unter „Karten“. Die Sperre wirkt sofort und ist nicht rückgängig zu machen.

    Quelle agb-2026.pdf §4.2
    Wenn kein Beleg im freigegebenen Bestand Übergabe an eine Mitarbeiterin oder einen Mitarbeiter — sofort.

    Konstruiertes Beispiel eines fiktiven Instituts. Jede Antwort im Betrieb funktioniert genauso.

    Kanäle

    Der Kanal ist eine Eigenschaft der Sitzung, kein zweites Produkt.

    Zwei Oberflächen, eine Konfiguration. Weitere sind Anbindungen an dieselbe Konfiguration — kein neues Produkt, aber auch nichts, was heute schon läuft.

    1. Kanal 01

      Web-Chat

      Ein Script-Tag auf Ihrer Website. Kein Redesign, keine Anmeldung, kein Zugriff auf Kundendaten. Der risikoärmste Einstieg — und der Kanal, mit dem Stufe 1 beginnt.

    2. Kanal 02

      Sprache im Browser

      Derselbe Agent über das Mikrofon, ohne Download und ohne App. Für Menschen, die lieber sprechen als tippen, und für Barrierefreiheit.

    Dieselbe Frage, beide Kanäle Beispiel

    Wie sperre ich meine Karte?

    Als Text

    Ihre Karte sperren Sie rund um die Uhr über die Sperrnummer oder im E-Banking unter "Karten". Die Sperre wirkt sofort und ist nicht rückgängig zu machen.

    Quelle agb-2026.pdf §4.2

    Als Sprache

    Ihre Karte sperren Sie rund um die Uhr über die Sperrnummer oder im E-Banking unter "Karten". Die Sperre wirkt sofort und ist nicht rückgängig zu machen.

    Quelle agb-2026.pdf §4.2

    Konstruiertes Beispiel eines fiktiven Instituts. Der Wortlaut stammt aus derselben Wissensbasis und trägt dieselbe Quellenangabe; unterschiedlich ist nur die Ausgabe.

    Warum beide gleich antworten

    • Der Kanal ist ein Feld der Sitzung, kein eigener Dienst
    • Ein System-Prompt, eine Wissensbasis, eine Guardrail-Schicht
    • Ein Freigabeprozess, ein Rollback-Weg
    • Ein Transkriptformat, eine Sitzungskennung
    • Eine Offenlegung als KI-System
    • Ein Testset, gegen das beide laufen

    Integrationswege

    Keine Kanäle, die heute laufen. Zuschnitt und Machbarkeit gehören ins Scoping für Stufe 2 — zugesagt wird erst danach.

    1. Weg 01

      Telefonie über SIP

      Anbindung an Ihre bestehende Anlage. Hängt an der eingesetzten Sprachplattform: welche Übergabe- und Weiterleitungswege sie unterstützt, wird im Scoping geprüft, bevor etwas zugesagt wird.

    2. Weg 02

      Einbettung in Ihre App

      Der Chat als Ansicht in einer bestehenden Anwendung. Es gibt kein eigenes SDK; die Einbettung folgt der Web-Oberfläche.

    Architektur

    Ein Kern, zwei Frontends

    Die Frontends unterscheiden sich in genau einem Punkt: Sprache durchläuft zusätzlich Transkription und Sprachsynthese. Alles, was die Antwort bestimmt, liegt darunter.

    Frontends

    1. Chat

      Text hinein, Text hinaus. Widget oder bestehende Oberfläche.

    2. Sprache

      STT / TTS

      Transkription vor dem Kern, Sprachsynthese danach. Heute im Browser.

      Der einzige Unterschied zwischen den beiden Frontends.

    Anfrage Antwort + Quellenangabe

    Die Vertrauensgrenze

    Gemeinsamer Kern

    1. Wissensbasis

      Ihre Dokumente, versioniert und indexiert. Keine Antwort ohne Beleg aus diesem Bestand.

    2. Guardrails

      Gesperrte Themen, Beratungsverbote, Pflichthinweise. Greifen vor und nach der Generierung.

    3. Werkzeuge

      Definierte Aufrufe in Ihre Systeme — Termin, Status, Übergabe. Jeder Aufruf wird protokolliert. Erst ab Stufe 3.

    4. Evaluation

      Testset aus echten Anfragen. Läuft bei jeder Änderung, bevor sie in Betrieb geht.

    Die gestrichelte Linie ist die Grenze, die im Vertrag steht. Im Chat-Piloten liegen darin Ihre öffentlichen Dokumente, die Prompts und die Protokolle. Betrieb in einer dedizierten VPC oder in Ihrem Rechenzentrum unterstützt die eingesetzte Plattform; umgesetzt ist er noch nicht und gehört ins Scoping.

    Was die Grenze verlässt

    Bei gehosteter Inferenz verlässt der Prompt-Inhalt die Zone — unter Auftragsverarbeitung, in einer vertraglich festgelegten Region, ohne Training auf Ihren Daten. Diese Zusage stammt aus dem Vertrag mit dem Modellanbieter und wird in Ihren Auftragsverarbeitungsvertrag durchgereicht. Sie ist übernommen, nicht selbst erbracht.

    Regulatorik und Souveränität

    Was Sie erhalten, und was bei Ihnen bleibt

    Diese Punkte entscheiden, ob ein Projekt in die Beschaffung kommt. Deshalb stehen sie hier und nicht im Kleingedruckten.

    Was Sie erhalten

    1. FINMA-RS 2018/3

      Auslagerungsvereinbarung

      Vertragsentwurf mit Prüf- und Zugangsrechten für Sie, Ihre interne Revision und die FINMA. Offenlegung der Weiterauslagerungen. Die Angaben für Ihr Inventar der ausgelagerten Funktionen, in Ihrem Format.

    2. DORA Art. 28

      Registerfelder und Ausstieg

      Die Felder für Ihr Informationsregister im vorgegebenen Meldeformat — geführt und gemeldet wird das Register von Ihnen. Dazu ein Entwurf der Ausstiegsstrategie mit Fristen und Unterstützung bei Ihren Widerstandsfähigkeitstests.

    3. DSGVO / revDSG

      Auftragsverarbeitung

      Auftragsverarbeitungsvertrag, Löschkonzept mit Fristen pro Datenart, Verfahren für Betroffenenrechte inklusive Auskunft über gespeicherte Transkripte. Die Zusage, dass Ihre Daten nicht für Modelltraining verwendet werden, stammt aus dem Vertrag mit dem Modellanbieter und wird durchgereicht.

    4. EU AI Act Art. 50

      Transparenzhinweis

      Die Offenlegung, dass ein KI-System antwortet, gilt für Text und Sprache gleichermassen. Im Sprachkanal erfolgt sie in der ersten Antwort. Den Wortlaut geben Sie frei.

    5. Prüfpfad

      Protokollformat

      Ein Transkriptformat für beide Kanäle, mit Aufbewahrungsfrist und Löschkonzept. Ein Muster liegt dem Unterlagensatz bei.

    6. Evaluation

      Methodik

      Testsetaufbau, Kriterien und Messverfahren, schriftlich und vor dem Piloten abgenommen. Die Aufsicht erwartet Testnachweise, nicht ausgefüllte Fragebogen.

    Was bei Ihnen bleibt

    Diese Pflichten lassen sich nicht auslagern. Wer sie Ihnen abnehmen will, hat das Rundschreiben nicht gelesen.

    • Die Wesentlichkeitsbeurteilung der Auslagerung
    • Die Datenschutz-Folgenabschätzung
    • Führung und Meldung des Informationsregisters
    • Die Freigabe der Antworttexte und des Transparenzhinweises
    • Die Entscheidung über die Betriebsart
    • Die Haftung gegenüber Ihrer Kundschaft

    Was Stufe 1 bewusst nicht anfasst

    Der Zuschnitt der ersten Stufe ist eine Entwurfsentscheidung, keine Einschränkung. Er hält die Prüfung klein, solange Vertrauen noch nicht belegt ist.

    1. Keine Kundendaten

      Der Pilot arbeitet auf öffentlichen Dokumenten. Personenbezogene Daten erreichen den Agenten nicht.

    2. Keine Authentifizierung

      Kein Login, keine Identifikation, keine Sitzung mit Kundenbezug.

    3. Kein Zugriff auf Kernsysteme

      Keine Werkzeugaufrufe in CRM oder Kernbankensystem. Die Anbindung ist Gegenstand von Stufe 3.

    4. Keine Personendaten im Transkript

      Der Agent fragt keine Personendaten ab, und die Oberfläche weist darauf hin, keine einzugeben. Das Löschkonzept für Freitexteingaben legen Sie vor dem Start fest.

    Weiterauslagerungen
    • Sprachplattform
    • Modellanbieter
    • Hosting
    • Terminierung

    Der Betrieb stützt sich auf Vorleistungen Dritter. Öffentlich stehen hier die Kategorien; die vollständige Kette mit Namen, Sitz und Verarbeitungszweck erhalten Sie auf Anfrage vor Vertragsschluss und verbindlich im Auslagerungsvertrag. Die Kette ist noch nicht stabil — eine Namensliste auf dieser Seite wäre in einem Monat falsch.

    Betriebsarten: was heute geht
      Chat-PilotDedizierte VPCOn-Premise
    Von mir umgesetzt ja nein nein
    Von der Plattform unterstützt ja ja eingeschränkt verfügbar (Early Access)
    Für Kundendaten geeignet nein ja ja
    • ja
    • eingeschränkt verfügbar (Early Access)
    • nein

    Die erste Zeile ist der Unterschied, auf den es ankommt. VPC und On-Premise sind Eigenschaften der eingesetzten Plattform, nicht Installationen, die ich betreibe — On-Premise ist dort bisher nur im Early Access verfügbar. Welche Betriebsart gilt, entscheiden Sie vor der Beschaffung; sie steht im Vertrag.

    Der Rechtsträger ist Ihr Auslagerungsdienstleister, nicht Ihre Aufsicht. Diese Seite ersetzt keine rechtliche Beurteilung und behauptet keine Zertifizierung. Geliefert werden die Unterlagen, mit denen Ihre Beurteilung durchführbar wird.

    Nachweise

    Belege statt Behauptungen

    Ein Agent, der in einer Bank läuft, muss beweisen können, warum er etwas gesagt hat — in beiden Kanälen, gegenüber der Revision, Monate später.

    Vertraglich zugesichert

    1. Prüfpfad über beide Kanäle

      Ein Transkriptformat für Chat und Sprache, mit derselben Sitzungskennung über den Modalitätswechsel hinweg. Ein Anruf und der Chat davor sind ein Vorgang, nicht zwei.

    2. Quellenangabe

      Jede Antwort nennt Dokument und Abschnitt. Findet der Agent keinen Beleg, sagt er das und bietet die Übergabe an — auch im Sprachkanal, wo eine Fussnote nicht funktioniert. Belegt wird das im Betrieb gegen Ihre Dokumente.

    3. Evaluationskriterien

      Ein Testset aus Ihren echten Anfragen, gemeinsam abgenommen. Jede Prompt- oder Wissensänderung läuft dagegen, bevor sie in Betrieb geht. Fällt ein Kriterium, geht die Änderung nicht live.

    4. Versionierte Prompts

      System-Prompt, Guardrails und Wissensstand werden versioniert und sind einzeln zurückrollbar. Ein Rollback ist im Protokoll sichtbar. Die Zielzeit steht im Service Level, nicht auf dieser Seite.

    Der Agent auf dieser Seite

    Der Agent ist auf dieser Seite nicht öffentlich zugänglich. Er läuft in Kundendemos, und im technischen Gespräch führe ich ihn vor — an Ihren Dokumenten statt an einem erfundenen Beispielbestand. Eine öffentliche Demo zeigt, dass etwas funktioniert. Das Gespräch zeigt, ob es an Ihrem Bestand funktioniert.

    Prüfpfad — Musterausgabe
    ZeitSitzungKanalWissensstandPromptQuelle
    21:47:03sess_8f21c4Chatkb-v14prompt-v7agb-2026.pdf §4.2
    21:47:41sess_8f21c4Chat → Sprachekb-v14prompt-v7
    21:48:12sess_8f21c4Sprachekb-v14prompt-v7gebuehren-2026.pdf §1.1
    21:49:30sess_8f21c4Sprachekb-v14prompt-v7Übergabe an Mitarbeiter

    Konstruiertes Muster, kein Auszug aus einem Betrieb. Es zeigt das Format: dieselbe Sitzungskennung über den Wechsel von Chat zu Sprache. Diese eine Spalte ist der Beleg dafür, dass "ein Agent, zwei Kanäle" Architektur ist und kein Slogan.

    Containment-Rate

    Der Anteil der Gespräche, die ohne Übergabe abschliessen. Die Messung definiere ich mit Ihnen vor dem Piloten und weise sie ab Tag eins aus. Eine Zahl an dieser Stelle wäre vor Ihrem Piloten erfunden — der Platz dafür ist reserviert.

    Wo die Guardrails greifen
    1. Frage

      aus Chat oder Sprache

    2. Vorprüfung

      gesperrte Themen, Beratungsverbote

    3. Generierung

      ausschliesslich aus der Wissensbasis

    4. Nachprüfung

      Beleg vorhanden? Pflichthinweis gesetzt?

    Antwort mit Quellenangabe

    Kein Beleg → Übergabe

    Die Prüfung liegt vor und nach der Generierung. Ein Modell, das sich selbst prüft, ist keine Kontrolle.

    Praxis

    Wer das baut, und was passiert, wenn diese Person ausfällt

    Bei einem kleinen Haus ist das Personenrisiko der lauteste Einwand im Raum. Schweigen macht ihn lauter, deshalb steht die Antwort hier.

    Verantwortlich

    [Vorname Nachname]

    [Funktion], [Firmenname]

    Werdegang

    [Beruflicher Werdegang in drei bis vier Sätzen: Ausbildung, frühere Arbeitgeber mit Zeiträumen, einschlägige Projekte. Nur Angaben, die eine Referenzprüfung bestätigt.]

    Nachprüfbar

    [LinkedIn-Profil] · [Handelsregisterauszug] · [Referenzen auf Anfrage]

    Vertragspartner

    Den Vertrag schliessen Sie mit [Firmenname], [Rechtsform] mit Sitz in [Ort], eingetragen unter [CHE-Nummer]. [Vorname Nachname Partner] ist dort [Funktion laut Handelsregister] und [Rolle gegenüber dem Projekt]. Die Leistung erbringe ich.

    Wer im Projekt sitzt

    Die Leistung erbringe ich. [Vorname Nachname Partner] [Umfang der Mitwirkung am Projekt]. Wo Spezialwissen nötig ist, ziehe ich benannte Unterauftragnehmer bei; sie stehen mit Namen im Auslagerungsvertrag, bevor sie beginnen. Der Handelsregisterauszug nennt beide Namen — deshalb stehen sie auch hier.

    Wenn ich ausfalle

    1. Was bei Ihnen liegt

      Wissensbasis, Prompts, Guardrail-Regeln, Evaluationsdaten und Betriebsdokumentation liegen in Ihrem Repository, nicht in meinem. Sie brauchen mich nicht, um darauf zuzugreifen.

    2. Was dokumentiert ist

      Betriebshandbuch, Freigabeprozess und Wiederherstellung sind so geschrieben, dass eine dritte Partei sie übernehmen kann. Das ist Teil der Abnahme, nicht ein späteres Versprechen.

    3. Was vertraglich geregelt ist

      Der Vertrag nennt [Vertretungsregelung] und [Übergabefrist]. Greift die Vertretung nicht, greift die Ausstiegsdokumentation — dieselbe, die auch bei einer ordentlichen Kündigung gilt.

    4. Was Sie behalten

      Alles, was Sie eingebracht haben, und alles, was im Betrieb entstanden ist. In offenen Formaten, jederzeit exportierbar.

    Platzhalter in eckigen Klammern: Name, Werdegang, Nachweise, Versicherer und Deckungssumme werden vor der Veröffentlichung eingesetzt. Erfunden wird hier nichts.

    Stand der Praxis

    Diese Praxis ist neu. Es gibt bisher keine Kundenreferenzen, keine Zertifizierung und keine Produktivinstallation. Was es gibt, steht auf dieser Seite und ist nachprüfbar.

    Zusammenarbeit

    Drei Stufen. Nach jeder können Sie aussteigen.

    Der Chat trägt das geringste Risiko und kommt zuerst. Sprache folgt erst, wenn die Auswertung der ersten Stufe vorliegt. Authentifizierte Anwendungsfälle folgen zuletzt oder gar nicht.

    1. Stufe 1

      4 – 6 Wochen

      Chat-Pilot auf öffentlichen Inhalten

      Web-Chat auf einem abgegrenzten Themenbereich aus Ihren öffentlichen Dokumenten. Keine Authentifizierung, keine Kundendaten, kein Zugriff auf Kernsysteme. Am Ende steht eine Auswertung gegen das gemeinsam definierte Testset.

      Sie stellen

      • Öffentliche Dokumente (AGB, Gebühren, FAQ)
      • Eine fachliche Ansprechperson
      • 20 – 40 typische Fragen für das Testset
      • Einen Platz für das Script-Tag

      Ausstieg möglich Ausstieg ohne Integration in Ihre Systeme.

      Auswertung, dann Freigabe

    2. Stufe 2

      3 – 4 Wochen

      Sprachkanal auf derselben Konfiguration

      Derselbe Agent erhält ein Sprach-Frontend — zuerst im Browser, dann, wenn die Prüfung im Scoping das trägt, auf einer Testnummer Ihrer Anlage. Wissensbasis und Guardrails werden nicht angefasst; geändert wird nur, was gesprochene Sprache verlangt: Länge, Bestätigungen, Umgang mit Unterbrechungen.

      Sie stellen

      • Eine SIP-Testnummer oder Anbindung
      • Freigabe der Sprachausgabe durch Ihre Kommunikation
      • Eskalationsziele für die Übergabe

      Ausstieg möglich Ausstieg ohne Rückbau des Chat-Kanals.

      Auswertung, dann Freigabe

    3. Stufe 3

      nach Beurteilung

      Authentifizierte Anwendungsfälle

      Erst hier berührt der Agent Kundendaten: Kontostand, Kartensperre, Terminvereinbarung. Voraussetzung sind ein abgenommenes Berechtigungskonzept, eine Datenschutz-Folgenabschätzung und die Wesentlichkeitsbeurteilung der Auslagerung.

      Sie stellen

      • Anbindung an CRM oder Kernbankensystem
      • Berechtigungs- und Authentifizierungskonzept
      • Abgeschlossene Datenschutz-Folgenabschätzung

      Ausstieg möglich Diese Stufe ist optional und für viele Institute nie nötig.

    Einordnung

    Wie Sie diese Kategorie prüfen — auch wenn Sie sich gegen mich entscheiden

    Sie vergleichen mit grossen Plattformanbietern und mit dem Weg, eine Lizenz direkt zu kaufen und selbst umzusetzen. Beides kann richtig sein. Dieser Abschnitt hilft bei der Prüfung, nicht bei der Entscheidung für mich.

    Fragen, die Sie jedem Anbieter stellen sollten

    1. Nennt jede Antwort ihre Quelle — und was passiert, wenn keine gefunden wird?
    2. Wo liegt der Prüfpfad, in welchem Format, und wie lange?
    3. Wer trägt den Auslagerungsvertrag: der Anbieter selbst oder ein Wiederverkäufer?
    4. Welche Weiterauslagerungen bestehen, und werden sie vor Vertragsschluss offengelegt?
    5. Was kostet der Ausstieg, und in welchem Format erhalten Sie Ihre Daten zurück?
    6. Wer sitzt im Projekt, mit Namen, und was passiert, wenn diese Person geht?
    7. Gibt es unabhängige Testnachweise — oder nur ausgefüllte Fragebogen?
    Der eigentliche Unterschied
      Grosser Plattformanbieter Spezialisierte Praxis
    Vertragspartner Konzern, häufig über einen Integrator Direkt mit [Firmenname] — kein Wiederverkäufer, kein Integrator
    Zertifizierungen ISO 27001, SOC 2 und weitere vorhanden Keine
    Personenrisiko Auf ein Team verteilt Konzentriert; vertraglich geregelt
    Anpassungstiefe Innerhalb der Produktgrenzen Die Konfiguration gehört Ihnen
    Reaktion auf Änderungswünsche Release-Zyklus Kein Release-Zyklus; Fristen im Service Level
    Bereitschaft Support-Organisation, mehrere Zeitzonen Vereinbarte Servicezeiten, kein 24/7
    Ausstieg Abhängig von Lizenz und Datenformat Offene Formate, vertraglich geregelt

    Wann ein grosser Anbieter die richtige Wahl ist

    • Ihr Verwaltungsrat verlangt einen Markennamen im Beschaffungsdossier.
    • Hunderte Arbeitsplätze über mehrere Länder, mit Support in jeder Zeitzone.
    • Ein bestehender Rahmenvertrag deckt den Anbieter bereits ab — die Beschaffung entfällt.
    • Ihre Beschaffung verlangt Zertifizierungen, die eine kleine Praxis nicht vorweisen kann.
    • Sie brauchen echte 24/7-Bereitschaft mit hinterlegter Eskalationskette.

    Wann diese Praxis die richtige Wahl ist

    • Ein abgegrenzter Anwendungsfall, der in Wochen entschieden werden soll.
    • Sie wollen die Konfiguration besitzen, nicht mieten.
    • Die Person, die baut, soll dieselbe sein, die im technischen Gespräch sitzt.
    • Prüfpfad und Ausstiegsfähigkeit wiegen schwerer als der Funktionsumfang.

    Wenn Sie nach diesem Abschnitt zum Schluss kommen, dass ein grosser Anbieter besser passt, war das die richtige Prüfung. Ich sage Ihnen das auch im Gespräch.

    Prüfunterlagen

    Der Unterlagensatz für Ihre Beurteilung

    Die Aufsicht erwartet inzwischen unabhängige Testnachweise, nicht ausgefüllte Fragebogen. Der Satz ist so aufgebaut, dass Ihre Beurteilung damit durchführbar wird — und dass Sie ihn im Haus weitergeben können.

    Was enthalten ist

    • Vorausgefüllte Antworten auf den üblichen Fragebogen zum Drittparteienrisiko
    • Aufbau nach dem FS-ISAC-Fragebogen für generative KI
    • Registerfelder für DORA Art. 28 im vorgegebenen Meldeformat
    • Entwurf der Ausstiegsstrategie mit Fristen
    • Evaluationsmethodik: Testsetaufbau, Kriterien, Messung der Halluzinationsrate
    • Weiterauslagerungen nach Kategorie; vollständige Kette mit Namen auf Anfrage
    • Löschkonzept und Aufbewahrungsfristen pro Datenart
    • Muster des Prüfpfad-Formats

    Was nicht enthalten ist

    • Keine Zertifikate — es liegen keine vor
    • Kein Bericht einer unabhängigen Sicherheitsprüfung; geplant für [Zeitraum]
    • Keine Kundenreferenzen
    • Keine Produktionsmesswerte; die Containment-Rate entsteht in Ihrem Piloten

    Zugang

    Leicht geschützt: Name, Institut und E-Mail. Kein Telefonfeld, keine Qualifizierungsfragen, keine Verkaufssequenz danach. Der Grund steht offen hier: ich möchte wissen, welches Haus prüft, damit ich Rückfragen beantworten kann. Die Weitergabe im Haus ist ausdrücklich erwünscht — der Satz ist zum Zirkulieren gemacht.

    Prüfunterlagen anfordern

    Einwände

    Was an dieser Stelle üblicherweise gefragt wird

    Was kostet das?

    Es gibt keine Preisliste. Der Aufwand hängt am Zuschnitt, und die Zuschnitte sind zu verschieden, als dass eine Zahl auf einer Website ehrlich wäre. Die Zahl für Ihr Haus entsteht im Scoping und steht im Angebot. Das Erstgespräch und die Prüfunterlagen kosten nichts.

    Wer steht dahinter, und was passiert, wenn diese Person ausfällt?

    Eine Person, mit Namen und nachprüfbarem Werdegang, dazu benannte Unterauftragnehmer, wo Spezialwissen nötig ist. Wissensbasis, Prompts, Evaluationsdaten und Betriebsdokumentation liegen in Ihrem Repository, nicht in meinem — Sie brauchen mich nicht, um darauf zuzugreifen. Vertretung und Übergabefrist stehen im Vertrag. Der Abschnitt Praxis nennt auch, was diese Praxis heute nicht hat.

    Warum nicht gleich ein grosser Anbieter?

    Manchmal ist das die richtige Antwort: bei einem Markennamen im Beschaffungsdossier, bei hunderten Arbeitsplätzen über mehrere Länder, bei einem bestehenden Rahmenvertrag, bei echter 24/7-Bereitschaft oder wenn Ihre Beschaffung Zertifizierungen verlangt, die ich nicht habe. Der Abschnitt Einordnung nennt die Fälle einzeln und die Fragen, mit denen Sie beide Wege prüfen. Wenn ich nicht passe, sage ich das im Gespräch.

    Wo liegen unsere Daten?

    Im Chat-Piloten verarbeitet der Agent ausschliesslich öffentliche Dokumente; Kundendaten erreichen ihn nicht. Transkripte und Protokolle liegen in einer Region, die Sie bestimmen. Betrieb in einer dedizierten VPC oder in Ihrem Rechenzentrum unterstützt die eingesetzte Plattform, umgesetzt habe ich ihn noch nicht — das gehört ins Scoping und in den Vertrag, nicht auf diese Seite. Bei gehosteter Inferenz verlässt der Prompt-Inhalt die Zone unter Auftragsverarbeitung in einer vertraglich festgelegten Region.

    Was, wenn der Agent etwas erfindet?

    Der Agent antwortet nur aus der freigegebenen Wissensbasis und nennt zu jeder Aussage die Quelle. Findet er keinen Beleg, sagt er das und übergibt. Zusätzlich greifen Guardrails vor und nach der Generierung auf gesperrte Themen — Anlageberatung, Steuerauskunft, Zusagen zu Konditionen. Ausschliessen lässt sich ein Fehler nicht; erkennbar und rückverfolgbar wird er gemacht.

    Was passiert um 03:00, wenn der Agent falsch antwortet?

    Drei Dinge greifen unabhängig voneinander. Erstens die Nachprüfung: ohne Beleg antwortet der Agent nicht, sondern übergibt. Zweitens die Überwachung: [Schwellwerte] auf Übergaberate, Antwortlänge und Guardrail-Treffer lösen eine Meldung an [Meldeweg] aus. Drittens Sie selbst: jede Oberfläche trägt einen Meldeweg, und Ihre Fachstelle kann den Agenten abschalten, ohne mich zu erreichen. Bestätigte Zwischenfälle melde ich Ihnen innert 24 Arbeitsstunden mit Zeitpunkt, betroffenen Sitzungen und Ursache.

    Wer kann den Agenten abschalten, und wie schnell?

    Sie. Der Notausschalter liegt in Ihrer Hand, nicht in meiner: die von Ihnen benannten Rollen in Ihrem Haus schalten den Agenten über einen API-Aufruf ab, ohne mich zu erreichen. Danach fällt der Kanal auf Ihr bestehendes Verhalten zurück — Kontaktformular, Warteschleife oder Öffnungszeitenansage. Ein Abschalten muss nicht begründet werden.

    Welche Servicezeiten und Reaktionszeiten gelten?

    Eine Person hat keine 24/7-Bereitschaft, und ich behaupte keine. Vereinbart werden Servicezeiten von 03:30 bis 13:30 UTC mit [Reaktionszeit] für Störungen der höchsten Klasse und [Reaktionszeit] darunter. Ausserhalb dieser Zeiten schützt Sie der Notausschalter, nicht meine Erreichbarkeit — deshalb liegt er bei Ihnen. Verlangt Ihr Haus echte 24/7-Bereitschaft, ist das ein Grund, einen grösseren Anbieter zu wählen.

    Werden wir informiert, bevor etwas ausgeliefert wird?

    Ja, und zwar vorher. Jede Änderung an Prompt, Guardrails oder Wissensstand läuft gegen das Testset und geht erst nach Ihrer Freigabe live. Sie erhalten vor der Auslieferung eine Mitteilung mit Änderung, Testergebnis und Rollback-Weg. Änderungen am Modell durch den Anbieter kündige ich an, sobald ich sie kenne — dass ich sie nicht steuere, gehört zur Offenlegung.

    Wer haftet für eine falsche Auskunft?

    Gegenüber Ihrer Kundschaft haften Sie — daran ändert eine Auslagerung nichts, und jeder Anbieter, der etwas anderes andeutet, sollte Sie beunruhigen. Vertraglich geregelt werden Sorgfaltspflichten, Service Levels und die Haftung im Innenverhältnis, gedeckt durch eine Berufshaftpflicht. Der Zuschnitt der ersten Stufe auf öffentliche Inhalte ohne Authentifizierung hält das Risiko bewusst klein, solange Vertrauen noch nicht belegt ist.

    Wie kommen wir wieder heraus?

    Die Ausstiegsstrategie ist Teil des Vertrags, nicht eine spätere Verhandlung. Wissensbasis, Prompts, Transkripte und Evaluationsdaten sind jederzeit in offenen Formaten exportierbar. Es gibt keine proprietäre Sperre auf Ihren Inhalten: was Sie eingebracht haben, nehmen Sie in derselben Form wieder mit. Der Export beim Ausstieg wird nicht berechnet.

    Lässt sich das an unser CRM und unsere Telefonanlage anbinden?

    Beides sind Integrationswege für Stufe 2 und später, keine Kanäle, die heute laufen. Telefonie über SIP hängt an der eingesetzten Sprachplattform; welche Übergabewege sie unterstützt, wird im Scoping geprüft, bevor etwas zugesagt wird. CRM- und Kernbankensysteme über definierte Werkzeugaufrufe mit protokolliertem Ein- und Ausgang, keine offenen Datenbankzugriffe. In Stufe 1 wird nichts davon angebunden.

    Warum teilen sich Chat und Sprache eine Konfiguration?

    Weil zwei Konfigurationen zwangsläufig auseinanderdriften. Getrennte Systeme bedeuten zwei Freigabeprozesse, zwei Prüfpfade und zwei Antwortstände, die sich mit jeder Produktänderung weiter unterscheiden. Hier ist der Kanal eine Eigenschaft der Sitzung, nicht ein eigenes Produkt: derselbe Prompt, dieselbe Wissensbasis, dieselben Guardrails, ein Protokoll.

    Können wir bei Chat allein bleiben?

    Ja. Das ist ein vollständiger Zustand und kein halbes Projekt. Der Chat fängt den grössten Teil des Volumens ausserhalb der Zeiten ab. Der Sprachkanal ist verfügbar, wenn Sie ihn wollen — er ist keine Bedingung.

    Woran erkennt die Kundschaft, dass sie mit einer KI spricht?

    Im Chat durch eine dauerhaft sichtbare Kennzeichnung, nicht durch einen Hinweis beim ersten Öffnen. Im Sprachkanal durch eine Ansage in der ersten Antwort. In beiden Fällen ist der Weg zu einem Menschen jederzeit erreichbar und wird auf Nachfrage aktiv angeboten. Den Wortlaut geben Sie frei.

    Nach dem Gespräch

    Was danach passiert, und wie lange es dauert

    Damit Sie wissen, worauf Sie sich einlassen, bevor Sie den Termin buchen. Kein Nachfassen, keine Sequenz.

    1. Tag 0

      Das Gespräch

      Dreissig Minuten, technisch. Ihre Architektur, Ihre Datenanforderungen, der Zuschnitt einer ersten Stufe. Passt es nicht, sage ich das im Gespräch.

      Von Ihnen Nichts vorbereiten.

    2. Innert 2 Arbeitstagen

      Zusammenfassung und Unterlagen

      Eine schriftliche Zusammenfassung, der Satz Prüfunterlagen und eine erste Einschätzung des Zuschnitts. Keine Präsentation.

      Von Ihnen Nichts.

    3. Innert 10 Arbeitstagen

      Angebot

      Sobald der Themenbereich abgegrenzt ist: Umfang von Stufe 1, Grösse des Testsets, Termine, Ausstiegsbedingungen und die kaufmännischen Konditionen.

      Von Ihnen Abgrenzung des Themenbereichs und die Dokumente, die er umfasst.

    4. In Ihrem Takt

      Interne Prüfung

      Ihre Revision, Ihr Datenschutz und Ihre Beschaffung prüfen. Rückfragen beantworte ich schriftlich. Ich fasse nicht nach.

      Von Ihnen Eine Ansprechperson, die Rückfragen bündelt.

    5. Nach Freigabe

      Start Stufe 1

      Der Pilot beginnt mit der Abnahme des Testsets, nicht mit dem ersten Prompt. Was gemessen wird, steht fest, bevor gebaut wird.

      Von Ihnen Die fachliche Ansprechperson und die Dokumente.

    Der Entscheidungspunkt

    Der Entscheidungspunkt liegt am Ende von Stufe 1, nicht am Anfang. Grundlage ist die Auswertung gegen das gemeinsam definierte Testset — und sie kann auch heissen, dass es nicht weitergeht.

    Dreissig Minuten, ein Engineer, Ihre Fragen

    Kein Pitch-Deck und keine Verkaufspräsentation. Ich gehe Ihre Architektur, Ihre Datenanforderungen und den Zuschnitt einer ersten Stufe mit Ihnen durch. Wenn es nicht passt, sage ich das im Gespräch.

    Technisches Gespräch buchen

    Wenn Ihnen eine E-Mail lieber ist, schreiben Sie direkt. info@putthrough.com